Leichtwind Kitesurfen: Kitefoil oder großes Kiteboard

24.06.2018 07:00

Du willst schon bei 10 Knoten Spaß auf dem Wasser haben und so viele Kitetage wie möglich aus einer Saison rausholen? Dann wirf einen Blick auf unsere Tipps für das richtige Material beim Leichtwind Kitesurfen.

Immer wieder gibt es Challenges zwischen Kitesurfern wer bei wenig Wind früher ins Fahren kommt und mit welchem Material. Wieviel Wind man zum Kitesurfen braucht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zusätzlich zur richtigen Kitesurf-Ausrüstung spielt das Gewicht des Kitesurfers auch noch eine große Rolle. Außerdem macht es einen Unterschied, ob man am Meer oder am Binnensee kitet. Mit dem richtigen Kitesurf-Equipment kann man auch bei wenig Wind noch Spaß auf dem Wasser haben.

Erfahrene Kitesurfer haben schon bei 10 Knoten Spaß, während es für Anfänger bei 10 Knoten nicht ratsam ist auf’s Wasser zu gehen. Tipp: Wer das Leichtwind-Kitesurfen übt und gut beherrscht, ist auch bei böigen Windbedingungen klar im Vorteil. Wenn der Wind mal schwächer wird, kannst Du das mit Deinen Leichtwind-Skills abfedern.

Großes Kiteboard

Große Kiteboards, die bei Leichtwind oder auch von Anfängern zum Lernen benutzt werden, bezeichnet man umgangssprachlich als „Door“, da sie eine große, rechteckige Form und meist eine konkave Outline aufweisen. Viele Kitesurfer-Anfänger machen mit einer Door die ersten Erfahrungen auf dem Wasser.

Leichtwind Kitesurfer reizen mit einer Door den unteren Windbereich aus. Ein großes Kiteboard bringt bei Leichtwind mehr als ein größerer Kite. Große Kiteboards gleiten früh an und haben sehr gute Höhelaufeigenschaften. Um noch mehr Gewicht beim Board einzusparen gibt es mittlerweile auch Kiteboards aus Carbon. Große Kiteboards werden auch in Gebieten verwendet, wo es bei Leichtwind zu flach für das Kitefoil wird.

Vor den Kitefoils waren Raceboards ebenfalls eine häufig gewählte Option an Leichtwindtage. Heutzutage sieht man an den Kitespots aber nur sehr selten Raceboards. (Raceboards sind sehr leicht zu erkennen an den riesigen Finnen)

Bei Leichtwind mit dem Kitefoil kiten

In den letzten drei bis vier Jahren ist das Kitefoilen zur wohl beliebtesten Leichtwind-Disziplin unter Kitesurfern geworden. Die Anzahl der Tage am Wasser erhöht sich durch ein Kitefoil wesentlich, aber die Investition in ein komplettes Foilset ist hoch. Kitefoilen ist auch nicht überall möglich – eine gewisse Wassertiefe ist Voraussetzung, die an manchen Revieren mit stehtiefem Wasser nicht gegeben ist.

Auf Reisen ist ein Kitefoilset ein sperriger und schwerer Ausrüstungsgegenstand, aber wenn man beispielsweise mit dem Camper oder dem VW Bus unterwegs ist, dann kann man das Foil immer mitnehmen. So erhöht man auch im Urlaub die Anzahl der Kitetage, wenn der Wind mal etwas auslässt.

Ein paar mehr Knoten lassen sich mit der Kombination Kitefoil und Foilkite rausholen. Ein Foilkite, umgangsprachlich auch Matte genannt, ist ein Kite ohne Tubes. Der Foilkite hat etwas weniger Gewicht und fliegt noch früher als große Tubekites. Diese Kombination ist für Leichtwind wohl unschlagbar – wenn das Revier tief genug zum Foilen ist.

Du bist auf der Suche nach der richtigen Leichtwindausrüstung? Schick uns gerne eine Anfrage und wir stellen Dir ein Set aus Kite und Kitefoil oder großem Kiteboard zusammen.


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