Stand Up Paddle Boards: Aufblasbares SUP oder Hardboard?

12.01.2020 08:19

Ob auf dem See, dem Fluß, ob Flachwasser oder Welle am Meer – am Trendsport Stand Up Paddling kommt man nicht mehr vorbei. Stand Up Paddling ist ein hervorragendes Ganzkörperworkout, trainiert den Oberkörper, die Beine und vor allem Deinen Gleichgewichtssinn! Neben dem sportlichen Aspekt kannst Du mit Deinem SUP Board an heißen Sommertagen auch vor überfüllten Strandbädern und Liegeplätzen am See flüchten. Geh auf Entdeckungsfahrt und paddle zu Buchten, die nur vom Wasser aus zugänglich sind!

Dank dem großzügigen Volumen der SUP Boards kannst Du einen wasserdichten Seesack (auch Drybag genannt) mit Proviant, Getränken und Handtüchern, sowie Deinem Smartphone auf dem Board transportieren und damit sogar Tagesausflüge oder richtige Touren paddeln. Gibt es etwas Besseres als nach einem anstrengenden Arbeitstag, das SUP Board zu schnappen und die Ruhe mitten am See zu genießen, gemütlich dem Stress zu entkommen und auch gleich das Workout zu erledigen?

Doch bevor man ein SUP Board kauft, steht man vor der Entscheidung, ob es ein aufblasbares SUP oder ein konventionelles Hardboard werden soll. Wer nicht direkt am See oder am Meer lebt und nicht unbedingt mit dem Wave-SUPen beginnen möchte, der entscheidet sich meist für die Vorteile eines aufblasbaren SUP Boards. Selbstverständlich muss man auch abwägen, welchen Einsatzzweck das Board haben soll und welche Personen das SUP Board benutzen werden. Ein qualitativ hochwertiges iSUP (i=inflateable/aufblasbar) kann in diversen Disziplinen mit einem Hardboard mithalten und in manchen Disziplinen ein Hardboard sogar ausstechen. Vor allem SUP Schulen oder SUP Verleihstationen setzen beinahe ausschließlich auf aufblasbare SUPs.

Der Grund dafür liegt in der flexiblen Handhabung der aufblasbaren Boards, denn entlüftet und zusammengerollt benötigen diese Boards verhältnismäßig wenig Platz. Doch auch die unverwüstliche Bauart von aufblasbaren Stand up Paddle Boards lässt die Verleiher zu iSUPs greifen. Vor allem die Rails von Hardboards können bei Kollisionen mit Steinen, anderen Boards oder auch beim Wassern des Boards schnell beschädigt werden. Doch auch die Größe von konventionellen Stand UP Paddle Hardboards erschreckt viele Neulinge - mit einer Länge von 3 Metern und mehr muss man bei einem durchschnittlichen Allround SUP Board rechnen. Dies erschwert nicht nur die Lagerung, sondern auch den Transport mit dem Auto zum gewünschten Strand.

Leider ist es nicht immer möglich direkt am Strand zu parken und an solchen Spots muss das SUP Hardboard auch noch vom Auto bis hin zum Wasser getragen werden. Mit einem aufblasbaren SUP Board hast Du zwar beinahe dasselbe Gewicht, allerdings in einem Rucksack verpackt, der es Dir erleichtert, das SUP Board bis zur Wasserkante zu tragen und dort aufzupumpen.

SUP Boards am Strand

Die Vorteile von aufblasbaren SUP Boards:

  • Die so genannten iSUP Boards (i steht für inflateable/aufblasbar) können platzsparend zusammengerollt werden und nehmen auch in der Garage oder im Keller wenig Platz weg.
  • Das aufblasbare SUP Board kann in jedem Auto transportiert werden.
  • Das Gewicht liegt bei ca. 8 bis 12 Kilogramm - je nach Größe und Hersteller. Somit kannst Du Dein aufblasbares Stand Up Paddle Board im Rucksack auf den Rücken schnallen und kannst damit auch zu Deinem Geheimspot wandern.
  • Das aufblasbare SUP Board verzeiht Dir den Kontakt mit Steinen an Uferböschungen oder anderen SUP Boards, wohingegen Du bei einem Hardboard mit Kratzern bis hin zu reparaturbedürftigen Stellen rechnen musst.
  • Das Verletzungsrisiko bei Stürzen ist bei aufblasbaren SUPn Boards geringer, da das Material etwas weicher ist.
  • Aufblasbare SUP Boards sind etwas leichter als vergleichbare Größen bei Hardboards.
  • Wenn Du mit dem SUP Paddel versehentlich das Board touchierst, gibt es keine unschönen Kratzer. Weder am Board noch am ggf. hochwertigen Carbon Paddle.
  • Neue Bauweisen machen aufblasbare SUP Boards beinahe so steif wie konventionelle SUP Hardboards.

Für welche Personen ist ein aufblasbares SUP geeignet?

  • Freizeit- und Hobbypaddler, die gerne viele verschiedene Spots entdecken und kein Grundstück am See oder Meer besitzen.
  • Familien, bei denen sich die Familienmitglieder ein SUP teilen. Das SUP Board kann sowohl auf Wochenendausflügen als auch in den Sommerurlaub an die Nord-, Ostsee oder nach Italien im Auto mitgenommen werden.
  • Für Yoginis, die Stand Up Paddle Yoga betreiben.
  • Flusspaddler, bei denen die Gefahr besteht, dass sie an Steinen oder Ähnlichem streifen.
  • Sportler, die ein alternatives Workout für Körper und Seele suchen.
  • Kinder und Wasserratten aller Art

Für welche Personen ist ein SUP Hardboard geeignet?

  • Für ambitionierte Hobbysportler und sportliche Profis.
  • Fortgeschrittene Paddler, die gerne mit dem Race SUP unterwegs sind.
  • Stand up Paddler, die richtige Wellen abreiten wollen.
  • Menschen, die ein Grundstück direkt am See oder Meer ihr Eigen nennen.

Das solltest Du vor dem Kauf Deines aufblasbaren SUP’s beachten

  • Wie der Name schon sagt, musst Du ein aufblasbares SUP Board aufpumpen. Das sind 5 anstrengende Minuten und für Kinder oder Frauen kann es durchaus schwierig sein, den entsprechenden Druck zu erreichen. Mittlerweile gibt es aber auch elektrische SUP-Pumpen und 2-stufige Handpumpen, die auch diesen Arbeitsschritt erleichtern.
  • Lass Dich beim Kauf nicht von einem zu günstigen Preis und schicken Design täuschen. Billig SUP Boards unter € 400,- sind in der Regel von schlechter Qualität und biegen sich durch oder sind insgesamt zu dünn gebaut. Dies merkst Du allerdings erst nach dem Kauf, wenn Du beim Paddeln bist und Dich wunderst warum Du im Vergleich zu allen anderen so langsam vorankommst.
  • Lass Dich von einem Fachhändler beraten und beschäftige Dich mit dem Thema. Der Spruch: „Wer billig kauft, kauft zweimal“ war noch nie treffender als beim SUP Board Kauf!
  • Marken-SUP Boards garantieren Dir eine bessere Wertstabilität am Gebrauchtmarkt. Nur für den Fall, dass Du dein SUP Board auch irgendwann wieder verkaufen willst, um ein anderes Board zu kaufen.
  • Investier auch gleich in ein ordentliches SUP Paddel und ärgere Dich nicht mit einem schweren Alu Paddel.
  • Überlege Dir, an welchen Gewässern Du hauptsächlich paddeln wirst und wähle dafür den passenden SUP Shape aus.
  • Beschäftige Dich mit dem richtigen Volumen von SUP Boards, damit Du später die maximale Freude und Performance beim Paddeln hast.

Stand up Paddler am Meer

SUP Anfänger TIPPs:
- Lass Dein SUP Board nicht in der prallen Sonne stehen, das könnte dem Material schaden. Nach Gebrauch entweder in den Schatten stellen oder entlüften und im SUP Rucksack verstauen.
- Fahre niemals ohne Board Leash.
- Hol Dir einen Drybag für den trockenen Transport Deiner Sachen.
- Mit der richtigen SUP Kleidung kannst Du in allen Jahreszeiten paddeln gehen.
- Ein optionaler Stand up Paddle Anfänger Kurs hilft Dir die Paddeltechnik und die nötigen Basics schnell zu erlernen.

Wenn Du Fragen zu Deinem ersten SUP Board hast, dann stehen wir Dir gerne zur Seite! Das Kiteladen Service Team besteht aus erfahrenen SUP Paddlern und Kitesurfern, welche Dich gerne beraten, damit Du mit dem für Dich perfekten Board so schnell wie möglich aufs Wasser kommst! Gerne kannst Du uns dazu via Chat, am Telefon oder per eMail kontaktieren.


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