Red Bull King of the Air 2019 – Kapstadt Südafrika – Rider Einschätzung Teil 2/3

13.01.2019 06:49

Wie bereits im ersten Teil dieser Reihe erwähnt, wird der diesjährige Red Bull King of the Air ein Event der Spitzenklasse und das nicht nur wegen des Top Line up! Durch die Veränderungen der Kite Branche im Jahr 2018 wurden die Karten einmal komplett neu gemischt. Boards and More, der ehemalige Lizenznehmer von North Kiteboarding, storniert den Vertrag und lanciert eine neue Marke namens DUOTONE, um sich die Lizenzkosten zu ersparen. Der Lizenzgeber von North Kiteboarding will das Kapitel „Kitesurfen“ nicht abhaken und haucht der Marke North Kiteboarding neues Leben ein. Schnell holt man sich das Team von Cabrinha inklusive Nick Jacobsen als Teammanager und entwickelt eine neue Produktlinie, welche uns in den nächsten Monaten auch erreichen sollte.

Doch eines steht auch nach dieser Rochade fest, DUOTONE und NORTH KITEBOARDING werden Stückzahlen im Verkauf verlieren und das nicht nur weil es quasi eine zusätzliche Marke gibt. Viele der Kitesurfer haben dieses Manöver schlichtweg gar nicht verstanden, doch wenn NORTH KITEBOARDING mit MYSTIC gemeinsame Sache macht und 2019 eine Produktrange auf den Markt bringt, dann hat der Markt einen zusätzlichen Major Player.

Aber genau aus diesem Grund werden beide Marken extrem darum bemüht sein eine tolle Figur beim größten und zuschauerstärksten Kiteboarding Event des Jahres zu machen.
 

Hier geht’s weiter mit der KITELADEN "Red Bull King of the Air" Rider Vorstellung:

 

Aurélien Pétreau

ist kein Unbekannter in der Geschichte des Red Bull King of the Air, er stand auch bereits 2017 und 2018 auf der Riders Liste. Manche werden sich allerdings noch an seinen Sturz und die nachfolgende Verletzung im letzten Jahr erinnern. Liam Whaley und Aurélien sind die einzigen im Starterfeld mit F-One Kites, wobei Aurelién wahrscheinlich mit dem Bandit startet und Liam mit Sicherheit zum C-Kite greift.

Aurelién scheint sich sehr gut erholt zu haben und trainiert seit Wochen wie verrückt in Kapstadt für den King of the Air, wir werden sehen, ob er für eine Überraschung gut ist. In jedem Fall hat er nach dem Ausfall im letzten Jahr ein starkes Motiv.

Carlos Mario „Bebe“

ist wahrscheinlich der beste Freestyler dieser Tage, sein GKA Sieg und der dreifache Weltmeister Titel sprechen eine eindeutige Sprache. Doch wird sich der Brasilianer auch beim King of the Air in Kapstadt durchsetzen können? Eine ähnliche Überraschung ist beim 2018er Event Liam Whaley gelungen, auch ihn hat man eher Wakestyle Eignung als Big Air Kenntnisse zugeschrieben.

Einen Carlos Mario beim Red Bull King of the Air zu sehen wird mit Sicherheit ein Highlight und zusätzliche Action geben. Doch auch auf Carlos Mario lastet eine ordentliche Ladung Druck, wäre es doch eine Niederlage als 3 maliger Weltmeister, allzu bald auszuscheiden.

Red Bull King of the air

Gijs Wassenaar

kann trotz seiner jungen Jahre bereits auf einige Einsätze beim Red Bull King of the Air zurückblicken. Seit 2016 war der Niederländer jedes Jahr dabei und fällt immer wieder durch seinen radikalen Style auf. Bis ganz nach oben hat es für ihn noch nie gereicht, aber genau dorthin will er und das macht ihn auch für dieses Jahr zum heißen Eisen.

Jerrie van de Kop

ein weiterer Niederländer und als einziger im Teilnehmerfeld, der mit Peter LYNN Kites unterwegs ist. Erst vor wenigen Tagen hat Jerrie diese Bombe platzen lassen, bis vor kurzem war der sympatische Holländer noch bei Roberto Ricci Kites (RRD) unter Vertrag. Neuer Sponsor altes Game? Wir werden sehen, ob Jerrie an bestehende Erfolge anschließen kann und seinen neuen Sponsor Peter LYNN zu Ruhm und Ehre bei diesem Event verhelfen kann.

Jesse Richman Kitesurfer

Jesse Richman

der immer gut gelaunte Naish Rider und Zweitplatzierter der GKA Airgames 2018. Jesse ist ein Kraftbündel und ein wahrer Freerider, kaum jemand kann mit den Elementen so gekonnt umgehen wie er und kaum einer lässt Tricks so einfach aussehen wie er. Während die meisten Teilnehmer bereits in Kapstadt trainieren, bevorzugt Jesse Richman den Winterswell in seiner Heimat Hawaii und trainiert dort für den Red Bull King of the Air 2019.

Bist du schon gespannt wie es weitergeht? Im nächsten Teil zum Red Bull King of the Air 2019 stellen wir Dir alle weiteren teilnehmenden Athleten vor.


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